sonnen – unsere Unternehmensgeschichte

2010 gründeten Christoph Ostermann und Torsten Stiefenhofer die sonnen GmbH. Ziel des Unternehmens war von Anfang an, dass sich alle Menschen mit sauberer und bezahlbarer Energie versorgen können. Dies ist bis heute die Vision von sonnen, die das Unternehmen Schritt für Schritt realisiert und mittlerweile auch weltweit verfolgt.

Die Idee - Lithium-Ionen-Speicher für den Eigenverbrauch

Alles begann mit dem Gedanken, warum der selbst erzeugte Solarstrom von Photovoltaik-Anlagen eingespeist wird, anstatt ihn selbst zu verbrauchen. So entwickelten die beiden Gründer die sonnenBatterie, mit der sich ein Haushalt zu rund 75 Prozent im Jahr mit sauberer und selbst erzeugter Energie versorgen kann. Bereits 2011 kam die erste sonnenBatterie auf den Markt, die gleichzeitig das erste lieferfähige Lithium-Ionen-Komplettsystem überhaupt war. Eine echte Pionierleistung also. 

Smart home ready – die sonnenBatterie

Nur ein Jahr später wurde aus dem Speicher ein intelligentes System, das Smart-Home-Funktionen besitzt, Elektrogeräten ansteuern kann, die Wetterdaten kennt und den Stromverbrauch visualisiert. Besitzer einer sonnenBatterie haben heute eine Vielzahl von Möglichkeiten die aktuellen Daten zu kontrollieren und mit ihre sonnenBatterie zur kommunizieren. Neben dem Display an der sonnenBatterie zählen dazu das sonnenBatterie-Portal, die sonnen-App sowie seit neustem auch Alexa, ein sprachgesteuerter Assistent von Amazon.

Die Investoren kommen - Entwicklung der sonnenBatterie eco

2013 stieg mit eCapital der erste Investor bei sonnen ein. Zuvor wurde das Unternehmen ausschließlich von den beiden Gründern finanziert. Bis heute haben sich zahlreiche internationale Investoren als Minderheitsgesellschafter an sonnens Vision beteiligen. Darunter auch der US-Technologiekonzern General Electric.
Im Jahr 2014 kam die sonnenBatterie eco auf den Markt. Das Modell ist nach wie vor als fortlaufend aktualisierte Generation erhältlich und bis heute der mit Abstand meistverkaufte Batteriespeicher des Unternehmens. 

sonnen als Energieversorger – die sonnenCommunity

Mit der Einführung der sonnenCommunity im Jahr 2015 machte sonnen dann einen entscheidenden Schritt: Zusätzlich zum Hersteller von Batteriespeichern wurde das Unternehmen zum Energieanbieter. Mit der ersten dezentralen Energie-Gemeinschaft, in der Menschen ihren Strom selbst erzeugen, speichern und mit anderen teilen können, kam das Unternehmen seiner Vision wieder einen Schritt näher. Haushalte und Erzeuger von erneuerbaren Energien können sich untereinander vernetzen. Durch den bilanziellen Austausch von Energie werden Mitglieder der sonnenCommunity zu 100 Prozent unabhängig von klassischen Versorgern.
Im selben Jahr wechselte Teslas Deutschland-Chef Philipp Schröder zu sonnen und wurde Geschäftsführer für Vertrieb und Marketing und entwickelte das Unternehmen entscheidend weiter. 

Die sonnenCommunity macht Regelenergie – sonnenFlat

Im September 2016 machte sonnen Strom kostenlos. Mit der sonnenFlat konnten sonnenCommunity-Mitglieder ihre kompletten Stromkosten sparen. Denn saubere Energie muss bezahlbar sein. sonnenBatterie-Besitzer stellen dafür einen kleinen Teil ihres Speichers für das deutsche Stromnetz zur Verfügung, wenn sie ihn gerade nicht benötigen. Tausendfach vernetzt entsteht so aus vielen kleinen Speichern, ein großer Speicher. Damit kann das Netz zu bestimmten Zeiten entlastet und Schwankungen ausgeglichen werden. Als Gegenleistung erhalten Mitglieder der sonnenCommunity kostenlosen Strom.
Durch diese Energiedienstleistung profitiert auch die Allgemeinheit, da erneuerbare Energien noch besser in den Strommix integriert werden können und so weniger konventionelle Kraftwerksleistung benötigt wird. Das spart CO2 und reduziert den Bedarf für den weiteren Netzausbau.

sonnenBatterie für die Wohnung und Investoren 2.0

Welche Bedeutung die Schaffung einer dezentralen und vernetzten Gemeinschaft von Erzeugern, Prosumern und Verbrauchern hat erkannten auch neue Investoren. Im Jahr 2016 konnte sonnen daher eine der größten Finanzierungsrunden in Europa mit einem Volumen von 76 Millionen Euro abschließen. Mit dabei auch GE Ventures, der Venture-Kapital-Arm vom Technologiekonzern General Electric.

Mit den Innovationen ging es auch 2017 schnell weiter. 2017 führte sonnen die sonnenFlat city für Wohnungsbesitzer ein. Dadurch entfällt erstmals die Bindung eines Batteriespeichers an eine Photovoltaik-Anlage. Menschen in Wohnungen ohne eigene PV-Strom-Produktion, erhalten ebenfalls Zugang zu kostenlosem Strom aus der sonnenCommunity und können so von sauberer und bezahlbarer Energie profitieren.

sonnen, TenneT und IBM vernetzen Stromspeicher mit der Blockchain

Im Mai dieses Jahres verkündet sonnen eine Kooperation mit TenneT und IBM. In einem Pilotprojekt wird sonnens Batterie-Pool aus tausenden dezentralen sonnenBatterien mit der Blockchain-Technologie für Redispatch-Maßnahmen eingebunden. TenneT ist Deutschlands größter Übertragungsnetzbetreiber und der Erste, der mit einer Blockchain vernetzte, dezentrale Batteriespeicher zur Stabilisierung des Stromnetzes nutzt.

Vielfach ausgezeichnet, global vertreten

Bis heute hat die sonnen GmbH weltweit mehr als 20.000 sonnenBatterien installiert und ist damit weltweiter Marktführer für Batteriespeicher. An insgesamt sieben Standorten in Deutschland, Italien, Großbritannien, den USA und Australien, beschäftigt sonnen rund 350 Mitarbeiter. Das Unternehmen hat zahlreiche Auszeichnung für seine Innovationen und das schnelle Wachstum erhalten, darunter der mit 1,5 Millionen Dollar dotierte Zayed Future Energy Prize für erneuerbare Energien. Vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) ist sonnen 2016 neben Amazon, Facebook und Tesla als eines der weltweit innovativsten Unternehmen ausgezeichnet worden. Schon heute werden über 75.000 Menschen von der sonnenCommunity mit sauberer und bezahlbarer Energie versorgt.

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