25.08.2016 - 06:38

Wie sich Familie Mitterberger im Juli nahezu komplett autark machte

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Jetzt im Sommer kommen viele sonnenBatterie-Besitzer auf stolze Eigenverbrauchswerte von weit über 90 %. Thomas Mitterberger aus Bruckmühl bei Rosenheim hat sogar noch einen draufgelegt: Im Juli 2016 konnte er seinen Haushalt zu nahezu 100 % mit eigener Stromproduktion versorgen. Er verrät uns, wie er das geschafft hat.

Ein steiler Einstieg: Erst seit Mitte Mai 2016 ist eine sonnenBatterie mit 6 kW Leistung im Haus der Familie Mitterberger installiert. Auch die PV-Anlage kam zusammen mit dem Stromspeicher hinzu. Zuvor bezogen die Mitterbergers Strom vom Großanbieter. Seit Frühjahr 2016 aber produziert und nutzt die Familie nun sauberen Strom – und das mit einer erfolgreichen Strategie. Zusammen mit einer Wärmepumpe verbraucht der Haushalt rund 5500 kWh im Jahr.

Keine Lust mehr auf steigende Strompreise

Warum sich Herr Mitterberger dafür entschieden hat, seine Energieversorgung in die eigene Hand zu nehmen? Ganz einfach: Wie vielen anderen Besitzern eines Stromspeichers waren auch ihm die unklaren und steigenden Stromkosten lästig. Dem wollte er mit einer unabhängigeren Stromversorgung effektiv entgegenwirken. Gleichzeitig war der Grundpreis für eine PV-Anlage plus sonnenBatterie besonders attraktiv. „Wir haben das gründlich ausgerechnet: Zusammen mit der Förderung  kamen wir auf einen guten Preis für unser Komplettpaket“, sagt Thomas Mitterberger. Er konnte bei seinem Kauf von einem Kfw-Kredit mit lukrativem Tilgungszuschuss sowie dem sonnenCommunity-Rabatt profitieren. So rechnet sich der Stromspeicher recht schnell – besonders, wenn man es wie die Mitterbergers schafft quasi komplett von eigener Stromproduktion zu leben.

 

An schlechten Tagen mitdenken

Um auf solch einen hohen Wert zu kommen, bedarf es an Eigeninitiative und eines durchdachten Energiemanagements. Diese Voraussetzungen bringen die Mitterbergers ohne Zweifel mit: So viele Geräte wie möglich werden im Haushalt per App über die intelligenten Funksteckdosen angesteuert. Das bedeutet, dass sie automatisch nur dann aktiviert werden, wenn genügend überschüssiger Sonnenstrom vorhanden ist.

Die Mitterbergers haben aber auch das Wetter im Blick. Ist es beispielsweise einmal verregnet und wolkenverhangen, aber am nächsten Tag aber voraussichtlich wieder sonnig, schalten sie erst am nächsten Tag verbrauchsstarke Geräte wie Wasch- oder Spülmaschine an. Die Wärmepumpe, die ebenfalls vom Stromspeicher versorgt wird, läuft zu festen Zeiten, beispielsweise um 12:30 Uhr mittags, um die Höchstwerte der PV-Anlage mitnehmen zu können. So betreibt die Familie effizientes Peak-Shaving, nutzt also die Erzeugungsspitzen der PV-Anlage am Mittag und entlastet damit auch noch das Stromnetz.

Für Schlechtwettertage hat Herr Mitterberger einen weiteren Tipp: „An solchen Tagen schalten wir die unbedingt benötigten Geräte zeitlich versetzt hintereinander an, nicht mehrere gleichzeitig um den Verbrauch so gering wie möglich zu halten.“ Das Prinzip zahlt sich aus: So schafft es die Familie ihre Eigenversorgung konstant zu halten. Der Durchschnitt liegt oft bei satten 98 %.

Alles im Blick

Damit die Mitterbergers stets wissen, wann sie für was wie viel Strom verbrauchen und ihren Eigenverbrauch möglichst hoch halten können, nutzen Sie die sonnenApp. „Wir überprüfen täglich mehrmals unsere Energiewerte. Die sonnenApp ist eigentlich immer mit dabei“, erklärt Herr Mitterberger. So bleibt die Familie stets auf dem Laufenden und darf sich zu 100 % über tolle Werte freuen.

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